{"id":150,"date":"2013-05-25T23:55:17","date_gmt":"2013-05-25T21:55:17","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsch.bashariyat.org\/?p=150"},"modified":"2013-05-25T23:55:17","modified_gmt":"2013-05-25T21:55:17","slug":"internationaler-pakt-uber-wirtschaftliche-soziale-und-kulturelle-rechte-vom-19-dezember-1966","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/?p=150","title":{"rendered":"Internationaler Pakt \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vom 19.Dezember 1966"},"content":{"rendered":"<p>DIE VERTRAGSSTAATEN DIESES PAKTES<br \/>\nIN DER ERW\u00c4GUNG,<br \/>\ndass nach den in der Charta der Vereinten Nationen verk\u00fcndeten Grunds\u00e4tzen die Anerkennung<br \/>\nder allen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft innewohnenden W\u00fcrde und der Gleichheit<br \/>\nund Unver\u00e4u\u00dferlichkeit ihrer Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in<br \/>\nder Welt bildet,<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nIN DER ERKENNTNIS,<br \/>\ndass sich diese Rechte aus der dem Menschen innewohnenden W\u00fcrde herleiten,<br \/>\nIN DER ERKENNTNIS,<br \/>\ndass nach der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte das Ideal vom freien Menschen, der<br \/>\nfrei von Furcht und Not lebt, nur verwirklicht werden kann, wenn Verh\u00e4ltnisse geschaffen<br \/>\nwerden, in denen jeder seine wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ebenso wie seine<br \/>\nb\u00fcrgerlichen und politischen Rechte genie\u00dfen kann,<br \/>\nIN DER ERW\u00c4GUNG,<br \/>\ndass die Charta der Vereinten Nationen die Staaten verpflichtet, die allgemeine und wirksame<br \/>\nAchtung der Rechte und Freiheiten des Menschen zu f\u00f6rdern,<br \/>\nIM HINBLICK DARAUF,<br \/>\ndass der einzelne gegen\u00fcber seinen Mitmenschen und der Gemeinschaft, der er angeh\u00f6rt,<br \/>\nPflichten hat und gehalten ist, f\u00fcr die F\u00f6rderung und Achtung der in diesem Pakt anerkannten<br \/>\nRechte einzutreten\u2013<br \/>\nVEREINBAREN<br \/>\nfolgende Artikel:<br \/>\nTeil I<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 1:<\/b><br \/>\n(1) Alle V\u00f6lker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei<br \/>\n\u00fcber ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle<br \/>\nEntwicklung.<br \/>\n(2) Alle V\u00f6lker k\u00f6nnen f\u00fcr ihre eigenen Zwecke frei \u00fcber ihre nat\u00fcrlichen Reicht\u00fcmer und Mittel<br \/>\nverf\u00fcgen, unbeschadet aller Verpflichtungen, die aus der internationalen wirtschaftlichen<br \/>\nPage 2<br \/>\nZusammenarbeit auf der Grundlage des gegenseitigen Wohles sowie aus dem V\u00f6lkerrecht<br \/>\nerwachsen. In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden.<br \/>\n(3) Die Vertragsstaaten, einschlie\u00dflich der Staaten, die f\u00fcr die Verwaltung von Gebieten ohne<br \/>\nSelbstregierung und von Treuhandgebieten verantwortlich sind, haben entsprechend der Charta<br \/>\nder Vereinten Nationen die Verwirklichung des Rechts auf Selbstbestimmung zu f\u00f6rdern und<br \/>\ndieses Recht zu achten.<br \/>\nTeil II<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 2:<\/b><br \/>\n(1) Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, einzeln und durch internationale Hilfe und<br \/>\nZusammenarbeit, insbesondere wirtschaftlicher und technischer Art, unter Aussch\u00f6pfung aller<br \/>\nseiner M\u00f6glichkeiten Ma\u00dfnahmen zu treffen, um nach und nach mit allen geeigneten Mitteln, vor<br \/>\nallem durch gesetzgeberische Ma\u00dfnahmen, die volle Verwirklichung der in diesem Pakt<br \/>\nanerkannten Rechte zu erreichen.<br \/>\n(2) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, zu gew\u00e4hrleisten, dass die in diesem Pakt verk\u00fcndeten<br \/>\nRechte ohne Diskriminierung hinsichtlich der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, der<br \/>\nSprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen<br \/>\nHerkunft, des Verm\u00f6gens, der Geburt oder des sonstigen Status ausge\u00fcbt werden.<br \/>\n(3) Entwicklungsl\u00e4nder k\u00f6nnen unter geb\u00fchrender Ber\u00fccksichtigung der Menschenrechte und der<br \/>\nErfordernisse ihrer Volkswirtschaft entscheiden, inwieweit sie Personen, die nicht ihre<br \/>\nStaatsangeh\u00f6rigkeit besitzen, die in diesem Pakt anerkannten wirtschaftlichen Rechte<br \/>\ngew\u00e4hrleisten wollen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 3:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten verpflichten sich, die Gleichberechtigung von Mann und Frau bei der<br \/>\nAus\u00fcbung der in diesem Pakt festgelegten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte<br \/>\nsicherzustellen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 4:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten erkennen an, dass ein Staat die Aus\u00fcbung der von ihm gem\u00e4\u00df diesem Pakt<br \/>\ngew\u00e4hrleisteten Rechte nur solchen Einschr\u00e4nkungen unterwerfen darf, die gesetzlich vorgesehen<br \/>\nund mit der Natur dieser Rechte vereinbar sind und deren ausschlie\u00dflicher Zweck es ist, das<br \/>\nallgemeine Wohl in einer demokratischen Gesellschaft zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 5:<\/b><br \/>\n(1) Keine Bestimmung dieses Paktes darf dahin ausgelegt werden, dass sie f\u00fcr einen Staat, eine<br \/>\nGruppe oder eine Person das Recht begr\u00fcndet, eine T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben oder eine Handlung zu<br \/>\nbegehen, die auf die Abschaffung der in diesem Pakt anerkannten Rechte und Freiheiten oder auf<br \/>\nweitergehende Beschr\u00e4nkungen dieser Rechte und Freiheiten, als in dem Pakt vorgesehen,<br \/>\nPage 3<br \/>\nhinzielt.<br \/>\n(2) Die in einem Land durch Gesetz, \u00dcbereinkommen, Verordnungen oder durch<br \/>\nGewohnheitsrecht anerkannten oder bestehenden grundlegenden Menschenrechte d\u00fcrfen nicht<br \/>\nunter dem Vorwand beschr\u00e4nkt oder au\u00dfer Kraft gesetzt werden, dass dieser Pakt derartige<br \/>\nRechte nicht oder nur in einem geringen Ausma\u00df anerkenne.<br \/>\nTeil III<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 6:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht auf Arbeit an, welches das Recht jedes einzelnen auf<br \/>\ndie M\u00f6glichkeit, seinen Lebensunterhalt durch frei gew\u00e4hlte oder angenommene Arbeit zu<br \/>\nverdienen, umfasst, und unternehmen geeignete Schritte zum Schutz dieses Rechts.<br \/>\n(2) Die von einem Vertragsstaat zur vollen Verwirklichung dieses Rechts zu unternehmenden<br \/>\nSchritte umfassen fachliche und berufliche Beratung und Ausbildungsprogramme sowie die<br \/>\nFestlegung von Grunds\u00e4tzen und Verfahren zur Erzielung einer stetigen wirtschaftlichen,<br \/>\nsozialen und kulturellen Entwicklung und einer produktiven Vollbesch\u00e4ftigung unter<br \/>\nBedingungen, welche die politischen und wirtschaftlichen Grundfreiheiten des einzelnen<br \/>\nsch\u00fctzen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 7:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf gerechte und g\u00fcnstige<br \/>\nArbeitsbedingungen an, durch die insbesondere gew\u00e4hrleistet wird<br \/>\na) ein Arbeitsentgelt, das allen Arbeitnehmern mindestens sichert<br \/>\ni) angemessenen Lohn und gleiches Entgelt f\u00fcr gleichwertige Arbeit ohne Unterschied;<br \/>\ninsbesondere wird gew\u00e4hrleistet, dass Frauen keine ung\u00fcnstigeren Arbeitsbedingungen als<br \/>\nM\u00e4nner haben und dass sie f\u00fcr gleiche Arbeit gleiches Entgelt erhalten,<br \/>\nii)einen angemessenen Lebensunterhalt f\u00fcr sie und ihre Familien in \u00dcbereinstimmung mit<br \/>\ndiesem Pakt;<br \/>\nb) sichere und gesunde Arbeitsbedingungen;<br \/>\nc) gleiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr jedermann, in seiner beruflichen T\u00e4tigkeit entsprechend<br \/>\naufzusteigen, wobei keine anderen Gesichtspunkte als Besch\u00e4ftigungsdauer und Bef\u00e4higung<br \/>\nausschlaggebend sein d\u00fcrfen;<br \/>\nd) Arbeitspausen, Freizeit, eine angemessene Begrenzung der Arbeitszeit, regelm\u00e4\u00dfiger bezahlter<br \/>\nUrlaub sowie Verg\u00fctung gesetzlicher Feiertage.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 8:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, folgende Rechte zu gew\u00e4hrleisten:<br \/>\na) das Recht eines jeden, zur F\u00f6rderung und zum Schutz seiner wirtschaftlichen und sozialen<br \/>\nInteressen Gewerkschaften zu bilden oder einer Gewerkschaft eigener Wahl allein nach<br \/>\nMa\u00dfgabe ihrer Vorschriften beizutreten. Die Aus\u00fcbung dieses Rechts darf nur solchen<br \/>\nPage 4<br \/>\nEinschr\u00e4nkungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen<br \/>\nGesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit oder der \u00f6ffentlichen Ordnung oder zum<br \/>\nSchutz der Rechte und Freiheiten anderer erforderlich sind;<br \/>\nb) das Recht der Gewerkschaften, nationale Vereinigungen oder Verb\u00e4nde zu gr\u00fcnden, sowie<br \/>\nderen Recht, internationale Gewerkschaftsorganisationen zu bilden oder solchen beizutreten;<br \/>\nc) das Recht der Gewerkschaften, sich frei zu bet\u00e4tigen, wobei nur solche Einschr\u00e4nkungen<br \/>\nzul\u00e4ssig sind, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse<br \/>\nder nationalen Sicherheit oder der \u00f6ffentlichen Ordnung oder zum Schutz der Rechte und<br \/>\nFreiheiten anderer erforderlich sind;<br \/>\nd)das Streikrecht, soweit es in \u00dcbereinstimmung mit der innerstaatlichen Rechtsordnung<br \/>\nausge\u00fcbt wird.<br \/>\n(2) Dieser Artikel schlie\u00dft nicht aus, dass die Aus\u00fcbung dieser Rechte durch Angeh\u00f6rige der<br \/>\nStreitkr\u00e4fte, der Polizei oder der \u00f6ffentlichen Verwaltung rechtlichen Einschr\u00e4nkungen<br \/>\nunterworfen wird.<br \/>\n(3) Keine Bestimmung dieses Artikels erm\u00e4chtigt die Vertragsstaaten des \u00dcbereinkommens der<br \/>\nInternationalen Arbeitsorganisation von 1948 \u00fcber die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des<br \/>\nVereinigungsrechts, gesetzgeberische Ma\u00dfnahmen zu treffen oder Gesetze so anzuwenden, dass<br \/>\ndie Garantien des oben genannten \u00dcbereinkommens beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 9:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf Soziale Sicherheit an; diese schlie\u00dft die<br \/>\nSozialversicherung ein.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 10:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten erkennen an,<br \/>\n1. dass die Familie als die nat\u00fcrliche Kernzelle der Gesellschaft gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Schutz und<br \/>\nBeistand genie\u00dfen soll, insbesondere im Hinblick auf ihre Gr\u00fcndung und solange sie f\u00fcr die<br \/>\nBetreuung und Erziehung unterhaltsberechtigter Kinder verantwortlich ist. Eine Ehe darf nur<br \/>\nim freien Einverst\u00e4ndnis der k\u00fcnftigen Ehegatten geschlossen werden;<br \/>\n2. dass M\u00fctter w\u00e4hrend einer angemessenen Zeit vor und nach der Niederkunft besonderen<br \/>\nSchutz genie\u00dfen sollen. W\u00e4hrend dieser Zeit sollen berufst\u00e4tige M\u00fctter bezahlten Urlaub oder<br \/>\nUrlaub mit angemessenen Leistungen aus der Sozialen Sicherheit erhalten;<br \/>\n3. dass Sonderma\u00dfnahmen zum Schutz und Beistand f\u00fcr alle Kinder und Jugendlichen ohne<br \/>\nDiskriminierung aufgrund der Abstammung oder aus sonstigen Gr\u00fcnden getroffen werden<br \/>\nsollen. Kinder und Jugendliche sollen vor wirtschaftlicher und sozialer Ausbeutung gesch\u00fctzt<br \/>\nwerden. Ihre Besch\u00e4ftigung mit Arbeiten, die ihrer Moral oder Gesundheit schaden, ihr Leben<br \/>\ngef\u00e4hrden oder voraussichtlich ihre normale Entwicklung behindern, soll gesetzlich strafbar<br \/>\nsein. Die Staaten sollen ferner Altersgrenzen festsetzen, unterhalb derer die entgeltliche<br \/>\nBesch\u00e4ftigung von Kindern gesetzlich verboten und strafbar ist.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 11:<\/b><br \/>\nPage 5<br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard<br \/>\nf\u00fcr sich und seine Familie an, einschlie\u00dflich ausreichender Ern\u00e4hrung, Bekleidung und<br \/>\nUnterbringung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen. Die Vertragsstaaten<br \/>\nunternehmen geeignete Schritte, um die Verwirklichung dieses Rechts zu gew\u00e4hrleisten, und<br \/>\nerkennen zu diesem Zweck die entscheidende Bedeutung einer internationalen, auf freier<br \/>\nZustimmung beruhenden Zusammenarbeit an.<br \/>\n(2) In Anerkennung des grundlegenden Rechts eines jeden, vor Hunger gesch\u00fctzt zu sein, werden<br \/>\ndie Vertragsstaaten einzeln und im Wege internationaler Zusammenarbeit die erforderlichen<br \/>\nMa\u00dfnahmen, einschlie\u00dflich besonderer Programme, durchf\u00fchren<br \/>\na)zur Verbesserung der Methoden der Erzeugung, Haltbarmachung und Verteilung von<br \/>\nNahrungsmitteln durch volle Nutzung der technischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse,<br \/>\ndurch Verbreitung der ern\u00e4hrungswissenschaftlichen Grunds\u00e4tze sowie durch die Entwicklung<br \/>\noder Reform landwirtschaftlicher Systeme mit dem Ziel einer m\u00f6glichst wirksamen<br \/>\nErschlie\u00dfung und Nutzung der nat\u00fcrlichen Hilfsquellen;<br \/>\nb) zur Sicherung einer dem Bedarf entsprechenden gerechten Verteilung der<br \/>\nNahrungsmittelvorr\u00e4te der Welt unter Ber\u00fccksichtigung der Probleme der Nahrungsmittel<br \/>\neinf\u00fchrenden und ausf\u00fchrenden L\u00e4nder.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 12:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf das f\u00fcr ihn erreichbare H\u00f6chstma\u00df an<br \/>\nk\u00f6rperlicher und geistiger Gesundheit an.<br \/>\n(2) Die von den Vertragsstaaten zu unternehmenden Schritte zur vollen Verwirklichung dieses<br \/>\nRechts umfassen die erforderlichen Ma\u00dfnahmen<br \/>\na) zur Senkung der Zahl der Totgeburten und der Kindersterblichkeit sowie zur gesunden<br \/>\nEntwicklung des Kindes;<br \/>\nb) zur Verbesserung aller Aspekte der Umwelt- und der Arbeitshygiene;<br \/>\nc)zur Vorbeugung, Behandlung und Bek\u00e4mpfung epidemischer, endemischer, Berufs- und<br \/>\nsonstiger Krankheiten;<br \/>\nd)zur Schaffung der Voraussetzungen, die f\u00fcr jedermann im Krankheitsfall den Genuss<br \/>\nmedizinischer Einrichtungen und \u00e4rztlicher Betreuung sicherstellen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 13:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf Bildung an. Sie stimmen \u00fcberein,<br \/>\ndass die Bildung auf die volle Entfaltung der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit und des Bewusstseins<br \/>\nihrer W\u00fcrde gerichtet sein und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten<br \/>\nst\u00e4rken muss. Sie stimmen ferner \u00fcberein, dass die Bildung es jedermann erm\u00f6glichen muss, eine<br \/>\nn\u00fctzliche Rolle in einer freien Gesellschaft zu spielen, dass sie Verst\u00e4ndnis, Toleranz und<br \/>\nFreundschaft unter allen V\u00f6lkern und allen rassischen, ethnischen und religi\u00f6sen Gruppen<br \/>\nf\u00f6rdern sowie die T\u00e4tigkeit der Vereinten Nationen zur Erhaltung des Friedens unterst\u00fctzen muss.<br \/>\n(2) Die Vertragsstaaten erkennen an, dass im Hinblick auf die volle Verwirklichung dieses<br \/>\nRechts<br \/>\nPage 6<br \/>\na) der Grundschulunterricht f\u00fcr jedermann Pflicht und allen unentgeltlich zug\u00e4nglich sein muss;<br \/>\nb) die verschiedenen Formen des h\u00f6heren Schulwesens einschlie\u00dflich des h\u00f6heren Fach- und<br \/>\nBerufsschulwesens auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allm\u00e4hliche Einf\u00fchrung der<br \/>\nUnentgeltlichkeit, allgemein verf\u00fcgbar und jedermann zug\u00e4nglich gemacht werden m\u00fcssen;<br \/>\nc) der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allm\u00e4hliche Einf\u00fchrung<br \/>\nder Unentgeltlichkeit, jedermann gleicherma\u00dfen entsprechend seinen F\u00e4higkeiten zug\u00e4nglich<br \/>\ngemacht werden muss;<br \/>\nd)eine grundlegende Bildung f\u00fcr Personen, die eine Grundschule nicht besucht oder nicht<br \/>\nbeendet haben, so weit wie m\u00f6glich zu f\u00f6rdern oder zu vertiefen ist;<br \/>\ne) die Entwicklung eines Schulsystems auf allen Stufen aktiv voranzutreiben, ein angemessenes<br \/>\nStipendiensystem einzurichten und die wirtschaftliche Lage der Lehrerschaft fortlaufend zu<br \/>\nverbessern ist.<br \/>\n(3) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Freiheit der Eltern und gegebenenfalls des<br \/>\nVormunds oder Pflegers zu achten, f\u00fcr ihre Kinder andere als \u00f6ffentliche Schulen zu w\u00e4hlen, die<br \/>\nden vom Staat gegebenenfalls festgesetzten oder gebilligten bildungspolitischen Mindestnormen<br \/>\nentsprechen, sowie die religi\u00f6se und sittliche Erziehung ihrer Kinder in \u00dcbereinstimmung mit<br \/>\nihren eigenen \u00dcberzeugungen sicherzustellen.<br \/>\n(4) Keine Bestimmung dieses Artikels darf dahin ausgelegt werden, dass sie die Freiheit<br \/>\nnat\u00fcrlicher oder juristischer Personen beeintr\u00e4chtigt, Bildungseinrichtungen zu schaffen und zu<br \/>\nleiten, sofern die in Absatz 1 niedergelegten Grunds\u00e4tze beachtet werden und die in solchen<br \/>\nEinrichtungen vermittelte Bildung den vom Staat gegebenenfalls festgesetzten Mindestnormen<br \/>\nentspricht.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 14:<\/b><br \/>\nJeder Vertragsstaat, der zu dem Zeitpunkt, da er Vertragspartei wird, im Mutterland oder in<br \/>\nsonstigen seiner Hoheitsgewalt unterstehenden Gebieten noch nicht die Grundschulpflicht auf der<br \/>\nGrundlage der Unentgeltlichkeit einf\u00fchren konnte, verpflichtet sich, binnen zwei Jahren einen<br \/>\nausf\u00fchrlichen Aktionsplan auszuarbeiten und anzunehmen, der die schrittweise Verwirklichung<br \/>\ndes Grundsatzes der unentgeltlichen allgemeinen Schulpflicht innerhalb einer angemessenen, in<br \/>\ndem Plan festzulegenden Zahl von Jahren vorsieht.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 15:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden an,<br \/>\na) am kulturellen Leben teilzunehmen;<br \/>\nb)an den Errungenschaften des wissenschaftlichen Fortschritts und seiner Anwendung<br \/>\nteilzuhaben;<br \/>\nc) den Schutz der geistigen und materiellen Interessen zu genie\u00dfen, die ihm als Urheber von<br \/>\nWerken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.<br \/>\n(2) Die von den Vertragsstaaten zu unternehmenden Schritte zur vollen Verwirklichung dieses<br \/>\nRechts umfassen die zur Erhaltung, Entwicklung und Verbreitung von Wissenschaft und Kultur<br \/>\nerforderlichen Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nPage 7<br \/>\n(3) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die zu wissenschaftlicher Forschung und sch\u00f6pferischer<br \/>\nT\u00e4tigkeit unerl\u00e4ssliche Freiheit zu achten.<br \/>\n(4) Die Vertragsstaaten erkennen die Vorteile an, die sich aus der F\u00f6rderung und Entwicklung<br \/>\ninternationaler Kontakte und Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet<br \/>\nergeben.<br \/>\nTeil IV<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 16:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, nach Ma\u00dfgabe dieses Teiles Berichte \u00fcber die von<br \/>\nihnen getroffenen Ma\u00dfnahmen und \u00fcber die Fortschritte vorzulegen, die hinsichtlich der<br \/>\nBeachtung der in dem Pakt anerkannten Rechte erzielt wurden.<br \/>\n(2)a) Alle Berichte werden dem Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen vorgelegt, der sie<br \/>\nabschriftlich dem Wirtschafts- und Sozialrat \u00fcbermittelt, damit dieser sie nach Ma\u00dfgabe<br \/>\ndieses Paktes pr\u00fcft.<br \/>\nb) Sind Vertragsstaaten gleichzeitig Mitglieder von Sonderorganisationen, so \u00fcbermittelt der<br \/>\nGeneralsekret\u00e4r der Vereinten Nationen ihre Berichte oder einschl\u00e4gige Teile solcher<br \/>\nBerichte abschriftlich auch den Sonderorganisationen, soweit diese Berichte oder Teile sich<br \/>\nauf Angelegenheiten beziehen, die nach den Satzungen dieser Organisationen in deren<br \/>\nAufgabenbereich fallen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 17:<\/b><br \/>\n(1) Die Vertragsstaaten legen ihre Berichte abschnittsweise nach Ma\u00dfgabe eines Programms vor,<br \/>\ndas vom Wirtschafts- und Sozialrat binnen eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Paktes nach<br \/>\nKonsultation der Vertragsstaaten und der betroffenen Sonderorganisationen aufzustellen ist.<br \/>\n(2) Die Berichte k\u00f6nnen Hinweise auf Umst\u00e4nde und Schwierigkeiten enthalten, die das Ausma\u00df<br \/>\nder Erf\u00fcllung der Verpflichtungen aus diesem Pakt beeinflussen.<br \/>\n(3) Hat ein Vertragsstaat den Vereinten Nationen oder einer Sonderorganisation bereits<br \/>\nsachdienliche Angaben gemacht, so brauchen diese nicht wiederholt zu werden; vielmehr gen\u00fcgt<br \/>\neine genaue Bezugnahme auf diese Angaben.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 18:<\/b><br \/>\nIm Rahmen des ihm durch die Charta der Vereinten Nationen auf dem Gebiet der<br \/>\nMenschenrechte und Grundfreiheiten zugewiesenen Aufgabenbereichs kann der Wirtschafts- und<br \/>\nSozialrat mit den Sonderorganisationen Vereinbarungen bez\u00fcglich ihrer Berichterstattung \u00fcber<br \/>\ndie Fortschritte treffen, die bei der Beachtung der in ihren T\u00e4tigkeitsbereich fallenden<br \/>\nBestimmungen dieses Paktes erzielt wurden. Diese Berichte k\u00f6nnen Einzelheiten der von ihren<br \/>\nzust\u00e4ndigen Organen angenommenen Beschl\u00fcsse und Empfehlungen \u00fcber Ma\u00dfnahmen zur<br \/>\nErf\u00fcllung dieser Bestimmungen enthalten.<br \/>\nPage 8<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 19:<\/b><br \/>\nDer Wirtschafts- und Sozialrat kann die von Staaten nach den Artikeln 16 und 17 und die von<br \/>\nSonderorganisationen nach Artikel 18 vorgelegten Berichte \u00fcber Menschenrechte der<br \/>\nMenschenrechtskommission zur Pr\u00fcfung und allgemeinen Empfehlung oder gegebenenfalls zur<br \/>\nKenntnisnahme \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 20:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten und die betroffenen Sonderorganisationen k\u00f6nnen dem Wirtschafts- und<br \/>\nSozialrat Bemerkungen zu jeder allgemeinen Empfehlung nach Artikel 19 oder zu jeder<br \/>\nBezugnahme auf eine solche Empfehlung vorlegen, die in einem Bericht der<br \/>\nMenschenrechtskommission oder einem darin erw\u00e4hnten Schriftst\u00fcck enthalten ist.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 21:<\/b><br \/>\nDer Wirtschafts- und Sozialrat kann der Generalversammlung von Zeit zu Zeit Berichte mit<br \/>\nEmpfehlungen allgemeiner Art und einer Zusammenfassung der Angaben vorlegen, die er von<br \/>\nden Vertragsstaaten und den Sonderorganisationen \u00fcber Ma\u00dfnahmen und Fortschritte hinsichtlich<br \/>\nder allgemeinen Beachtung der in diesem Pakt anerkannten Rechte erhalten hat.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 22:<\/b><br \/>\nDer Wirtschafts- und Sozialrat kann anderen Organen der Vereinten Nationen, ihren<br \/>\nUnterorganen und denjenigen Sonderorganisationen, die sich mit technischer Hilfe befassen, alles<br \/>\naus den in diesem Teil erw\u00e4hnten Berichten mitteilen, was diesen Stellen helfen kann, in ihrem<br \/>\njeweiligen Zust\u00e4ndigkeitsbereich \u00fcber die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit internationaler Ma\u00dfnahmen zur<br \/>\nwirksamen schrittweisen Durchf\u00fchrung dieses Paktes zu entscheiden.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 23:<\/b><br \/>\nDie Vertragsstaaten stimmen \u00fcberein, dass internationale Ma\u00dfnahmen zur Verwirklichung der in<br \/>\ndiesem Pakt anerkannten Rechte u.a. folgendes einschlie\u00dfen: den Abschluss von<br \/>\n\u00dcbereinkommen, die Annahme von Empfehlungen, die Gew\u00e4hrung technischer Hilfe sowie die<br \/>\nAbhaltung von regionalen und Fachtagungen zu Konsultations- und Studienzwecken in<br \/>\nVerbindung mit den betroffenen Regierungen.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 24:<\/b><br \/>\nKeine Bestimmung dieses Paktes ist so auszulegen, dass sie die Bestimmungen der Charta der<br \/>\nVereinten Nationen und der Satzungen der Sonderorganisationen beschr\u00e4nkt, in denen die<br \/>\njeweiligen Aufgaben der verschiedenen Organe der Vereinten Nationen und der<br \/>\nSonderorganisationen hinsichtlich der in diesem Pakt behandelten Fragen geregelt sind.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 25:<\/b><br \/>\nKeine Bestimmung dieses Paktes ist so auszulegen, dass sie das allen V\u00f6lkern innewohnende<br \/>\nRecht auf den Genuss und die volle und freie Nutzung ihrer nat\u00fcrlichen Reicht\u00fcmer und Mittel<br \/>\nPage 9<br \/>\nbeeintr\u00e4chtigt.<br \/>\nTeil V<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 26:<\/b><br \/>\n(1) Dieser Pakt liegt f\u00fcr alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, f\u00fcr alle Mitglieder einer<br \/>\nihrer Sonderorganisationen, f\u00fcr alle Vertragsstaaten der Satzung des Internationalen Gerichtshofs<br \/>\nund f\u00fcr jeden anderen Staat, den die Generalversammlung der Vereinten Nationen einl\u00e4dt,<br \/>\nVertragspartei dieses Paktes zu werden, zur Unterzeichnung auf.<br \/>\n(2) Dieser Pakt bedarf der Ratifikation. Die Ratifikationsurkunden sind beim Generalsekret\u00e4r der<br \/>\nVereinten Nationen zu hinterlegen.<br \/>\n(3) Dieser Pakt liegt f\u00fcr jeden in Absatz 1 bezeichneten Staat zum Beitritt auf.<br \/>\n(4) Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittsurkunde beim Generalsekret\u00e4r der<br \/>\nVereinten Nationen.<br \/>\n(5) Der Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen unterrichtet alle Staaten, die diesen Pakt<br \/>\nunterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, von der Hinterlegung jeder Ratifikations- oder<br \/>\nBeitrittsurkunde.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 27:<\/b><br \/>\n(1) Dieser Pakt tritt drei Monate nach Hinterlegung der f\u00fcnfunddrei\u00dfigsten Ratifikations- oder<br \/>\nBeitrittsurkunde beim Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen in Kraft.<br \/>\n(2) F\u00fcr jeden Staat, der nach Hinterlegung der f\u00fcnfunddrei\u00dfigsten Ratifikations- oder<br \/>\nBeitrittsurkunde diesen Pakt ratifiziert oder ihm beitritt, tritt er drei Monate nach Hinterlegung<br \/>\nseiner eigenen Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 28:<\/b><br \/>\nDie Bestimmungen dieses Paktes gelten ohne Einschr\u00e4nkung oder Ausnahme f\u00fcr alle Teile eines<br \/>\nBundesstaates.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 29:<\/b><br \/>\n(1) Jeder Vertragsstaat kann eine \u00c4nderung des Paktes vorschlagen und ihren Wortlaut beim<br \/>\nGeneralsekret\u00e4r der Vereinten Nationen einreichen. Der Generalsekret\u00e4r \u00fcbermittelt sodann alle<br \/>\n\u00c4nderungsvorschl\u00e4ge den Vertragsstaaten mit der Aufforderung, ihm mitzuteilen, ob sie eine<br \/>\nKonferenz der Vertragsstaaten zur Beratung und Abstimmung \u00fcber die Vorschl\u00e4ge bef\u00fcrworten.<br \/>\nBef\u00fcrwortet wenigstens ein Drittel der Vertragsstaaten eine solche Konferenz, so beruft der<br \/>\nGeneralsekret\u00e4r die Konferenz unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen ein. Jede<br \/>\n\u00c4nderung, die von der Mehrheit der auf der Konferenz anwesenden und abstimmenden<br \/>\nVertragsstaaten angenommen wird, ist der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur<br \/>\nGenehmigung vorzulegen.<br \/>\n(2) Die \u00c4nderungen treten in Kraft, wenn sie von der Generalversammlung der Vereinten<br \/>\nPage 10<br \/>\nNationen genehmigt und von einer Zweidrittelmehrheit der Vertragsstaaten nach Ma\u00dfgabe der in<br \/>\nihrer Verfassung vorgesehenen Verfahren angenommen worden sind.<br \/>\n(3) Treten die \u00c4nderungen in Kraft, so sind sie f\u00fcr die Vertragsstaaten, die sie angenommen<br \/>\nhaben, verbindlich, w\u00e4hrend f\u00fcr die anderen Vertragsstaaten weiterhin die Bestimmungen dieses<br \/>\nPaktes und alle fr\u00fcher von ihnen angenommenen \u00c4nderungen gelten.<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 30:<\/b><br \/>\nUnabh\u00e4ngig von den Notifikationen nach Artikel 26 Absatz 5 unterrichtet der Generalsekret\u00e4r der<br \/>\nVereinten Nationen alle in Absatz 1 jenes Artikels bezeichneten Staaten<br \/>\na) von den Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitritten nach Artikel 26;<br \/>\nb)vom Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Paktes nach Artikel 27 und vom Zeitpunkt des<br \/>\nInkrafttretens von \u00c4nderungen nach Artikel 29.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><br \/>\nArtikel 31:<\/b><\/p>\n<p><b><br \/>\n<\/b>(1) Dieser Pakt, dessen chinesischer, englischer, franz\u00f6sischer, russischer und spanischer<br \/>\nWortlaut gleicherma\u00dfen verbindlich ist, wird im Archiv der Vereinten Nationen hinterlegt.<br \/>\n(2) Der Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen \u00fcbermittelt allen in Artikel 26 bezeichneten<br \/>\nStaaten beglaubigte Abschriften dieses Paktes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE VERTRAGSSTAATEN DIESES PAKTES IN DER ERW\u00c4GUNG, dass nach den in der Charta der Vereinten Nationen verk\u00fcndeten Grunds\u00e4tzen die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft innewohnenden W\u00fcrde und der Gleichheit und Unver\u00e4u\u00dferlichkeit ihrer Rechte die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,<\/p><p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/?p=150\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-150","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=150"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150\/revisions\/151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}