{"id":572,"date":"2015-05-30T10:21:44","date_gmt":"2015-05-30T08:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsch.bashariyat.org\/?p=572"},"modified":"2015-05-30T10:21:44","modified_gmt":"2015-05-30T08:21:44","slug":"in-den-haenden-der-mullahs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/?p=572","title":{"rendered":"In den H\u00e4nden der Mullahs"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\"><strong>1997 wollte ein Hamburger in Iran Gesch\u00e4fte machen &#8211; doch pl\u00f6tzlich drohte ihm die Steinigung. Helmut Hofer erinnert sich an zwei Jahre Todesangst im Gottesstaat.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_573\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/deutsch.bashariyat.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/image-830151-breitwandaufmacher-vkfc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-573\" class=\"size-full wp-image-573\" src=\"http:\/\/deutsch.bashariyat.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/image-830151-breitwandaufmacher-vkfc.jpg\" alt=\"Jailed German businessman Helmut Hofer, awaiting release after being fined for allegedly having an affair with an Iranian Muslim woman, is escorted by Iranian police back to a Tehran court to answer possible new charges, 14 October 1999. The possible further charges against Hofer include an accusation of &quot;suspicious&quot; foreign contacts, which could lead to an espionage indictment. dpa\" width=\"860\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/image-830151-breitwandaufmacher-vkfc.jpg 860w, https:\/\/deutsch.bashariyat.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/image-830151-breitwandaufmacher-vkfc-300x112.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 860px) 100vw, 860px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-573\" class=\"wp-caption-text\">Jailed German businessman Helmut Hofer, awaiting release after being fined for allegedly having an affair with an Iranian Muslim woman, is escorted by Iranian police back to a Tehran court to answer possible new charges, 14 October 1999. The possible further charges against Hofer include an accusation of &#8222;suspicious&#8220; foreign contacts, which could lead to an espionage indictment. dpa<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>&#8222;Sie halten gleich eine kleine Ansprache. Sie sagen, dass Sie allen Beteiligten und der Bundesregierung, die sich f\u00fcr Ihre Freilassung eingesetzt hat, danken. Dass Sie froh sind, wieder zu Hause zu sein.&#8220; Peter Fahrenholtz, deutscher Konsul in Teheran, sitzt neben mir in einer f\u00fcr uns hastig bereitgestellten Maschine der Luftwaffe. Er erteilt mir kurz vor der Landung letzte Instruktionen. Gleich ist es geschafft. In wenigen Minuten bin ich frei, und habe die Gewissheit, dass zweieinhalb Jahre meines Lebens futsch sind.<\/strong><\/p>\n<p><strong>21. Januar 2000: Die Journalisten sind \u00fcber unser baldiges Eintreffen am Flughafen K\u00f6ln\/Bonn informiert. Beim Verlassen der Maschine richten sich die Kameras auf mich. Ich bedanke mich bei der Bundesregierung. Kurz darauf werde ich von Beamten an einen sicheren Ort gebracht.<\/strong><br \/>\n<strong>Au\u00dfenminister Joschka Fischer l\u00e4sst verk\u00fcnden, dass mit meiner Freilassung &#8222;das entscheidende Hemmnis f\u00fcr die Verbesserung der deutsch-iranischen Beziehungen beseitigt&#8220; ist. Das Hemmnis war ich. Ein Unternehmer aus Hamburg, der zum politischen Gefangenen der iranischen Regierung wurde &#8211; zum Tode durch Steinigung verurteilt, wegen vermeintlich sexueller Beziehungen zu einer Muslimin, Spionageaktivit\u00e4ten und Widerstands gegen die Staatsgewalt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Name. Pass. Mitkommen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Vorw\u00fcrfe waren konstruiert. Iran dr\u00e4ngte seit Jahren auf die vorzeitige Freilassung des in Deutschland inhaftierten Kazem Darabi. Der iranische Agent war der Drahtzieher des Mykonos-Attentats, bei dem 1992 vier kurdische Exilpolitiker in Berlin erschossen wurden. Ihn wollte Teheran unter allen Umst\u00e4nden freipressen. Ich war das politische Faustpfand.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wegen Export-Gesch\u00e4ften mit Autoersatzteilen reiste ich 1997 \u00f6fter in den Iran. Im September bin ich zum dritten Mal auf dem Teheraner Flughafen Mehrabad. Pl\u00f6tzlich kreisen mich f\u00fcnfzehn M\u00e4nner ein: Name. Pass. Mitkommen. Antworten auf meine Fragen kriege ich keine. Gegen Mitternacht zitiert man mich zu einem Beamten der Flughafenpolizei, der meine Personalien aufnimmt. Ich nenne ihm die Adresse meines hiesigen Gesch\u00e4ftspartners. Mein Reisepass wird konfisziert. Der Beamte entl\u00e4sst mich mit den Worten: &#8222;Morgen Fr\u00fch haben Sie Ihren Gerichtstermin.&#8220; Der Grund wird mir verschwiegen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>7 Uhr morgens. Konsul Fahrenholtz steht unangek\u00fcndigt vor der T\u00fcr meines Gastgebers. &#8222;Ich habe mit Berlin telefoniert&#8220;, stellt er sich vor. &#8222;Wir m\u00fcssen um 9 Uhr beim Gericht sein.&#8220; Die Bundesregierung ist also \u00fcber den gestrigen Vorfall informiert.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die vom Schnellgericht vorgelegte Anklage lautet: Sexuelle Beziehungen zu einer unverheirateten, sprich jungfr\u00e4ulichen Muslimin. Ein Versto\u00df gegen die Scharia. F\u00fcr Nichtmuslime steht darauf die Todesstrafe durch Steinigung. Bei einer meiner Gesch\u00e4ftsreisen im Juni wohnte ich einige Tage im Laleh Hotel in Mashhad. An einem Morgen kamen zwei M\u00e4dchen auf mich zu. Sie verwickelten mich in ein Gespr\u00e4ch.<\/strong><br \/>\n<strong>Eingesperrt im Folter-Gef\u00e4ngnis<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was die beiden genau von mir wollten, habe ich anfangs nicht begriffen. Eine von ihnen, Wahide Ghassemi, 27 Jahre alt, war Medizinstudentin. Sie wollte f\u00fcr ein Semester nach Deutschland kommen. Sie kontaktierte mich mehrmals, als ich wieder zu Hause war. Als ich im September wieder nach Teheran reiste, erwartete sie mich am Flughafen. Jetzt vor Gericht hei\u00dft es, Ghassemi sei damals in meinem Hotelzimmer gewesen. Sie sagt gegen\u00fcber dem Gericht aus, sie h\u00e4tte die Nacht mit mir verbracht. Sie wird ihre Aussage im Laufe des Verfahrens noch f\u00fcnf Mal \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mehrere Untersuchungen einer siebenk\u00f6pfigen \u00c4rztekommission werden sp\u00e4ter kein eindeutig belastendes Material hervorbringen. Erst der dritte Befund kann eine Verletzung am Jungfernh\u00e4utchen der Frau feststellen. Kurz: Es ist ein Schauprozess. Das Gericht hat nichts, aber auch gar nichts gegen mich in der Hand. Das Verfahren stockt. Ich komme aufgrund von Fluchtgefahr in Arrest.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zweiter Verhandlungstag. Gegen eine Zahlung von 3000 D-Mark als Sicherheitsgarantie bietet mir das Gericht an, mich bis zur erneuten Pr\u00fcfung der Sachlage freizulassen. Geld, das ich zu diesem Zeitpunkt nicht habe. Ich setze auf die Bundesregierung. Die weigert sich aber zu zahlen, k\u00e4me es doch einem Schuldgest\u00e4ndnis gleich. Der Richter schlie\u00dft: &#8222;Wir werden Sie hierbehalten. Sie werden ins Evin-Gef\u00e4ngnis verlegt.&#8220; Das war am 21. September 1997.<\/strong><br \/>\n<strong>Das Evin-Gef\u00e4ngnis ist die Verwahrst\u00e4tte f\u00fcr politische Gefangene, ber\u00fcchtigt f\u00fcr seine brutalen Verh\u00f6rmethoden und Hinrichtungen. Man steckt mich f\u00fcr 42 Tage in Einzelhaft. Nach sechs Wochen werde ich verlegt. Weil die Insassen im neuen Trakt leicht an Heroin kommen, bitte ich um eine erneute Verlegung.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Todesurteil: Steinigung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im neuen Abschnitt sitzen \u00f6ffentliche Angestellte ein, die denunziert wurden oder auff\u00e4llig geworden sind; aber auch Banker, Offiziere, Schriftsteller, abgesetzte Minister oder ausrangierte Geheimdienstmitarbeiter. Einer der prominentesten Insassen ist der ehemalige stellvertretende Premierminister unter Ajatollah Chomeini, Amir Entesam. Er spricht gutes Englisch und Franz\u00f6sisch. Ich freunde mich mit ihm an.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Verpflegung ist deutlich besser als in Einzelhaft. Die Informationslage auch. Unter den Insassen gibt es vereinzelt Freig\u00e4nger, denen es gestattet ist, das Gef\u00e4ngnis am Wochenende zu verlassen. Anschlie\u00dfend versorgen sie die \u00fcbrigen Inhaftierten mit Informationen. Auch Amir Entesam kann gelegentlich raus. Er informiert mich &#8211; abgesehen von meinen Anw\u00e4lten Malek Huschang Ghahari, Nasser Taheri und Fahrenholtz &#8211; bei unseren t\u00e4glichen Spazierg\u00e4ngen im Gef\u00e4ngnishof \u00fcber die politische Dimension meines Verfahrens.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die ist prek\u00e4r. Das Kammergericht spricht mich am 26. Januar 1998 trotz fehlender Beweise in erster Instanz schuldig. Verurteilt mich zum Tode durch Steinigung. Meine Anw\u00e4lte legen Berufung ein, erkl\u00e4ren, ich sei sogar bereit, Ghassemi zu heiraten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das haupts\u00e4chlich mit Mullahs besetzte Berufungsgericht weist am 27. Mai 1998 mein Verfahren an die erste Instanz zur\u00fcck. Am 10. Oktober 1998 best\u00e4tigt das Berufungsgericht die gegen mich verh\u00e4ngte Todesstrafe. Aber ich wei\u00df: Lassen die Iraner mich hinrichten, verlieren sie ihr Faustpfand. Wegen Mangels an Beweisen hebt also das Oberste Gericht in Teheran im Februar 1999 unerwartet die Todesstrafe auf. Am 10. April werde ich schlie\u00dflich nach Zahlung der Kaution in H\u00f6he von 300.000 D-Mark auf Bew\u00e4hrung freigelassen. Ausreisen darf ich nicht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00c4rger mit dem General<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein paar Monate sp\u00e4ter, am 1. August 1999, werde ich erneut verhaftet. Das Verfahren wegen der unerlaubten sexuellen Beziehung zu einer Muslimin soll wieder aufgenommen werden. Man bringt mich zur\u00fcck ins Evin-Gef\u00e4ngnis. Auf Dr\u00e4ngen meiner Anw\u00e4lte zieht die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen mich am 29. September zur\u00fcck.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nur um mich am Folgetag der Spionage zu bezichtigen. In Handschellen und H\u00e4ftlingskleidung werde ich zum Gerichtssaal gef\u00fchrt. Die Feststellung des Richters: Durch den Kontakt zu Ghassemi h\u00e4tte ich eine &#8222;unangemessene Beziehung&#8220; unterhalten &#8211; in Iran eine Chiffre f\u00fcr Spionageaktivit\u00e4ten. Ich werde zu einer Geldstrafe von 65.000 Mark verurteilt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aus dem Evin bin wieder ich raus. Frei bin ich noch l\u00e4ngst nicht. Das Ausw\u00e4rtige Amt der Bundesregierung veranlasst, dass ich w\u00e4hrend meiner Bew\u00e4hrung im Deutschen Arch\u00e4ologischen Institut in Teheran untergebracht werde. Es ist mir auch gestattet, mich innerhalb der Stadt in Begleitung einer Eskorte frei zu bewegen. Die Unterbringung dort l\u00e4sst sich gut ertragen. Am 13. Oktober stehe ich nachts im angrenzenden Garten des Instituts. Das Areal ist ums\u00e4umt von B\u00e4umen, die Luft noch angenehm warm. Offizielle des Iranischen Innenministeriums sind zugegen &#8211; darunter ein mir namentlich unbekannter General.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Er fordert mich auf, schlafen zu gehen. Ich entgegne: &#8222;Sie haben mir gar nichts zu sagen.&#8220; Der General greift zum Telefon. Bespricht sich auf Persisch mit einer Person am anderen Ende. Zusammen mit zwei mir zugeteilten Sicherheitsbeamten fahre ich am n\u00e4chsten Morgen in die Stadt. Aber anstatt die Route zum Basar einzuschlagen, steuert der Fahrer den Wagen zum Gericht. Mir ist sofort klar: Der Grund ist die Auseinandersetzung von gestern Nacht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Endlich in Freiheit<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Wagen h\u00e4lt vor dem Gerichtsgeb\u00e4ude. Erneut verurteilt zu werden und zur\u00fcck in die Evin zu m\u00fcssen, kann mein Todesurteil bedeuten. Nach zwanzig Minuten kommt der Sicherheitsbeamte wieder aus dem Gerichtsgeb\u00e4ude. Ein gro\u00dfes, schweres Tor \u00f6ffnet sich, der Fahrer f\u00e4hrt hastig hindurch. Ich werde zum Richter raufgeschleppt. Der verk\u00fcndet, dass ich jetzt wegen Beleidigung zweier Beamter angeklagt bin. Ich sitze weitere zwei Monate ein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am 23. Dezember 1999 werde ich wieder zum Gerichtsgeb\u00e4ude zitiert, in einen Raum, nicht gr\u00f6\u00dfer als zehn Quadratmeter. Sp\u00e4rlich ausgestattet. Anwesend sind Richter, mein Rechtsanwalt und ich. &#8222;Sie k\u00f6nnen gehen. Sie haben zuvor noch die M\u00f6glichkeit, sich bei Ajatollah Asif Mohseni zu bedanken.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mohseni ist oberster Richter des Landes &#8211; ber\u00fcchtigt f\u00fcr seine Rigidit\u00e4t und Skrupellosigkeit. Wir werden zu ihm gebracht. Der Stuhl, auf dem er sitzt, \u00e4hnelt einem Thron. Der Ajatollah empf\u00e4ngt mich freundlich. Verliert kein Wort \u00fcber meine Verfahren. Fragt mich aber, ob ich durch den Hauptausgang oder einen Geheimausgang das Geb\u00e4ude verlassen m\u00f6chte. Schon am Morgen hatte sich die internationale Presse auf dem Gerichtshof eingefunden. Mittlerweile warten Hunderte Journalisten. &#8222;Ich will durch den Hauptausgang raus, so, wie ich auch reingekommen bin.&#8220; Mohseni nickt. Ich bin entlassen.<\/strong><br \/>\n<strong>Ich dr\u00e4nge mich durch die Massen. Ich merke, jetzt muss alles ganz schnell gehen. Der Botschafter ist nerv\u00f6s. Ich muss schleunigst au\u00dfer Landes gebracht werden, bevor es sich die Teheraner Regierung wieder anders \u00fcberlegt. Die Botschaft hat einen Flug morgens um 5 Uhr organisieren k\u00f6nnen. Das Zivilflugzeug wird mich sp\u00e4ter nach Z\u00fcrich bringen. Dort wird ein Flieger der Bundeswehr auf mich warten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die T\u00fcren schlie\u00dfen sich. Fahrenholtz reicht mir die Hand, um mich zu begl\u00fcckw\u00fcnschen. Erleichterung tritt allerdings erst ein, als die Maschine abhebt. Die gro\u00dfe Freude \u00fcber meine wiedergewonnene Freiheit bleibt aber aus. Ich habe zu viel verloren &#8211; viel mehr als nur zweieinhalb Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Helmut Hofer lebt seit seiner Freilassung wieder in Hamburg und f\u00fchrt dort einen Lederwarenladen, um \u00fcber die Runden zu kommen. Die meisten Kunden hat er nach seiner Haft verloren. So auch eine Wohnung in der Schweiz, die w\u00e4hrend seiner Haft zwangsversteigert wurde. Mit dem Kanzleramt liegt Hofer seit 2010 ebenfalls im schriftlichen Streit. Das Amt verweigert Hofer den vollen Anspruch auf Rentenleistungen, da Beitragszahlungen seitens Hofer ausgeblieben seien und die Zeit der Inhaftierung im Iran nicht als Ersatzzeit f\u00fcr die Rente ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nne. Helmut Hofer ist 71 Jahre alt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aufgezeichnet von Michael Iseghohi<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1997 wollte ein Hamburger in Iran Gesch\u00e4fte machen &#8211; doch pl\u00f6tzlich drohte ihm die Steinigung. 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